ZIMBABWE


Zimbabwe (Republik of Zimbabwe) ist ein Binnenstaat im südlichen Afrika. Das Land wurde im Süden von Südafrika, im Norden von Sambia und Moçambique, im Osten von Moçambique und im Westen von Botswana begrenzt. Die ehemalige britische Kronkolonie Rhodesien erklärte 1965 ihre Unabhängigkeit und wurde 1970 Republik. 1979 wurde das Land in Zimbabwe-Rhodesien umbenannt, erstmals gab es eine Regierung mit schwarzer Mehrheit. Im daraufkommenden Jahr folgte die formelle Unabhängigkeit, nun mit dem Landesnamen Zimbabwe. Das Fläche des Landes umfasst ca. 390 500 Quadratkilometer. (siehe Bild)

Geographie: 

Zimbabwe ist ein Hochland, das sich in verschiedene Regionen aufteilt: in das zentrale Mittel- und Highveld (800-1200 bzw. über  1 200 m), das mit dem Nyangani 2 590) m Höhe erreicht, und in das nach Süden und Norden anschließende Lowveld (unter 800 m). Zimbabwe weist wegen seiner Höhe und der Nähe zu den Tropen ein ziemlich mildes Klima auf. Die Durchschnittstemperaturen betragen im Juli (Winter) 15-20°C und im Januar (Sommer) 25-30°C. Die jährliche Durchschnittsmenge an Niederschlägen liegt im Hochveld bei ca. 900 mm und im Middleveld bei überwiegend bis zu 600 mm. Der meiste Regen fällt im Sommer zwischen Oktober und März.

Bevölkerung:

Bei einer Bevölkerungsdichte von nur 28 Einwohnern pro Quadratkilometer hat Zimbabwe eine Einwohnerzahl von etwa elf Millionen. Sie besteht zu etwa 97 % aus Bantuvölkern. Die wichtigsten Stämme sind die Shona und die Ndebele. Die Naturreligionen haben noch viele Anhänger, etwa 46% der Bevölkerung bekennen sich zum Christentum. Im Land leben auch Minderheiten von Europäern und Asiaten.

Natur:

Wälder gibt es in Zimbabwe wenige, an der Ostgrenze und in den feuchten Regionen des Hochveld. Savannen prägen das Landschaftsbild, wo in den feuchten Sommern ein besonders saftiges Gras wächst. Die Artenreichtum ist enorm, u.a. leben hier Elefanten, Flusspferde, Löwen, Hyänen, Krokodile, Antilopen, Impalas, Giraffen, Paviane und unzählige Vogelarten.

Klima

Zimbabwe hat über das ganze Jahr hinweg ein angenehm temperiertes Klima. Der trockene Winter erstreckt sich von Juni bis September. Die Regenmenge erhöht sich vom Südwesten in Richtung Nordosten: bei Beit Bridge, an der Grenze zu Südafrika, fallen im Durchschnitt weniger als 400mm im Jahr, während bei Chapinga in den Eastern Highlands mehr als 1.000mm im Jahr fallen. Im gesamten Land liegen die Tages-Tiefsttemperaturen im Juli bei 14 bis 19°C, die Höchsttemperaturen im Januar.


Nationalhymne


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© Robert Mühl, 2001